Wie versprochen nun noch einige Eindrücke von der Westküste. Wir waren ja schon mehrfach in San Francisco bzw. Palo Alto, aber es ist immer wieder eine Reise wert. Wir wollten wieder einmal einen alten Freund für einige Tage besuchen. Als erfahrener Organisator von Reisen in die ganze Welt hatte er auch diesmal ein sehr vielversprechendes Programm vorbereitet. Er hat uns abgeholt und es ging in Richtung Palo Alto durch Straßen, die eher an Mexiko als an Nordamerika erinnerten um dann unvermittelt in einer beschaulichen Wohngegend anzukommen.
Der erste Abend begann mit einem oft geprobten Ritual – Burger im Oasis, da lernt man den Burger von einer ganz anderen Seite kennen als man es hier je bei den einschlägigen Ketten könnte.
An den folgenden Tagen waren wir dann erst auf dem Highway 1 ein Stück an der Pazifikküste unterwegs, es war zwar trübes Wetter, dafür konnten wir uns über die Delfine, die wir vom Ufer beobachten konnten, wie sie die Küste entlang ziehen, freuen.
Gegessen haben wir danach in Pescadero, einem Dorf in der Nähe der Küste bei „Duartes“. Wir würden sagen in einem Landgasthof, die Einrichtung war einfach, das Essen gut aber teuer, das war eigentlich immer so in des Restaurants und Gaststätten in denen wir gegessen haben. Der Ort sah eigentlich noch so aus, wie wir ihn von vor bald 20 Jahren in Erinnerung hatten. Es fiel aber auf, das es schon sehr lange nicht mehr geregnet hat.
Wir lassen es uns dann nie entgehen wenigstens an einem Abend durch Palo Alto zu bummeln. Bei der Gelegenheit wurde gleich der Akku von unserem MacBook im Apple Store an der Genius Bar (das ist doch mal eine Würdigung für den gemeinen Computerschrauber) gewechselt. Als besondere Köstlichkeit gab es dann noch „Ice Cream Sandwitch“ – eine Kugel Eis zwischen zwei warmen Cookies.
Besonders wird uns sicher auch der Besuch im Cliff House, ganz in der Nähe der „Golden Gate Bridge“, in Erinnerung bleiben. Das Essen war sehr gut und der Ausblick stand dem in nichts nach – Surfer beim Lunch zu beobachten, da vergeht die Zeit bis das Essen kommt wie im Flug. Dabei darf man nicht vergessen, es war Mitte Oktober.
Auf dem weitern Weg dorthin rückte plötzlich die Feuerwehr vor uns aus und fuhr zu einem Brand, der die Stadt in der Ferne schon in Rauch gehüllt hatte.
In Sichtweite der Golden Gate Bridge und Alcatraz ging es weiter an der Küste entlang zu einem Militärfriedhof und dann zum Palace of Fine Arts, einem Kuppelbau von 1915 im Stil griechisch, römischer Tempel. Dort wurde gerade Hochzeit gefeiert.
Ja und dann – Ihr ahnt es schon – wir waren essen. Aber diesmal preiswert in „Tommy’s Joint“, lt. seiner Webseite „one of San Francisco’s longest living institutions”. Es war jedenfalls eine interessante Erfahrung. Danach ging es dann aber nach den kulinarischen Genüssen zu Fuß in die Oper und auch das wurde ein wirkliches Vergnügen. Wir sahen eine, nach unserem Empfinden, großartige Aufführung von Donizetties „Lucia die Lammermoor“.
Damit war unser Abstecher an die Westküste auch schon fast wieder vorbei. Am nächsten Morgen sind wir mit einem letzten kurzen Blick auf Golden Gate von San Francisco Airport zurück nach Frankfurt geflogen, zum ersten Mal mit einer A 380.













































