Heute führte uns unsere Reise an den östlichsten Zipfel von Massachussets – weit in den Atlantik hinaus. Erst ein bisschen die schnellere Route und dann die 28 langsamer bis Chatham – ein Zufallstreffer.
Das Erste was uns auffiel waren viele Pumpkins – Kürbisse vor einer Kirche. In der Kirche wurden wir nett begrüßt, obwohl wir bei Hochzeitsvorbereitungen störten. An den Kürbissen konnte man seinen Spaß haben oder sie auch kaufen und einige machten davon auch Gebrauch.
Die Stadt hatte lauter kleine nette Lädchen in liebenswerten kleinen Häusern. Eine ganze Menge Leute war an diesem Sonntag auf den Beinen, nicht nur zum Einkaufen – das System der Oberleitungen wird auch am Sonntag „fixed“. Ein paar Kleinigkeiten kamen auch neu in unseren Besitz – eine Gummiente war aber nicht dabei.
Noch schnell zwei Kaffee „to go“ und mit dem Auto an einen Aussichtspunkt mit Leuchtturm am Strand, ein paar Fotos vom Superblick aufs Meer konnten wir uns nicht entgehen lassen.
Die Fahrt ging weiter zu unserem nächsten Tagesziel, vorbei an Häfen, Booten und kleinen Städtchen.
Dann waren irgend wann rechts und links von der Straße nur noch Wald und Sanddünen. Nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, dem Foxberry Inn in Provincetown. Wir empfehlen es uneingeschränkt weiter. Eine herzliche Begrüßung in der betont wurde, dass wir uns wie zu hause fühlen sollten. Es gab jederzeit Getränke, frische Backwaren und gute Tipps für die Umgebung.
Zuerst ging es an den Strand, wie immer schauen und Fotos machen.
Dann vom Hotel mit dem Auto in die Stadt. Eine bunte Mischung aus schrillen, bunten und teilweise recht eindeutigen Lädchen und überall die Regenbogenfahnen. Die Stadt war gefüllt von vielen Menschen und interessant an jedem Eckchen. Am Abend war alles bunt beleuchtet und natürlich sind auch am Sonntag hier die Läden auf. Aber man merkte dem “Sale“ in allen Geschäften an, dass es auf das Ende des Sommers zuging.
Zurück im Hotel wartete noch für uns die Erkenntnis, dass wieder ein Rauschen zu hören ist, nicht von sonst unvermeidlichen Klimaanlagen, sondern diesmal in unseren Ohren – fast wie zu hause, nur von den Grillen „gestört“.
















